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AKTUELLES - ARCHIV


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Im Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, ist gerade Bellmers neuer Roman, DIE KISTE, erschienen, ein äußerst spannender Folgeroman der beliebten ELISE-Trilogie.

ISBN 978-3 95954-110-7





Die erste Lesung wird in den Räumen des neuen Ateliers Bellmers, im ARTHAUS Echershausen, stattfinden. Wenn und wann Corona es zulässt, wird eine weitere Lesung ggf in der Stadthalle stattfinden.

Eines ist sicher: es wird ein Knaller! Da es um die Aufdeckung eines spektakulären, aktuellen hochgefährlichen Geheimnisses handelt, soll der überraschende Ausgang des Romans hier nicht verraten werden.

Deshalb hier nur ein kleiner Appetithappen:

Der renommierte Regisseur Stephan Kloss kehrt in seine Heimatstadt zurück, um die ELISE-Trilogie an den Originalschauplätzen zu verfilmen. Bei den Vorbereitungen trifft er dort sowohl auf den abgehalfterten Spitzenmanager Justus Weissenborn als auch auf die aparte Ärztin Brunhilde Demuth, die nach schweren Schicksalsschlägen neuen Lebensmut fassen. Die Drei sind magisch angezogen von Elises leerstehender Villa.  In einem versteckten Keller stoßen sie auf eine alte Nazi-Decodiermaschine, die eine tödliche Nachricht in sich trägt. Was sich zunächst als spannende Vorlage zu einem neuen Skript anbietet,  wird im Laufe der Dreharbeiten mehr und mehr zu einer riesigen Gefahr und zu einem Drama, das den Set durcheinanderwirbelt, und in dem sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem explosiven Gemisch vermengen.


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Wolfgang Hellmer und sein Holenberger Freund Karl-Wilhelm Lange, haben in Eschershausen ein stattliches Anwesen erworben, um hier ein kreatives, breitgefächertes  Kulturprojekt zu realisieren, dessen Strahlkraft weit reichen soll und das gleichzeitig bedrängten Menschen, insbesondere Kindern, eine sichere und kreative Heimat bieten soll..

Das etwa 1970 erbaute und in den letzten fünf Jahren unbenutzte Gebäude, Schillerstraße 2, hatte ein inzwischen aufgegebenes Amtsgericht und ein kirchliches Seniorenheim beherbergt. Es liegt unterhalb der Flüchtlingseinrichtungen des Landkreises auf einen etwa 4500 qm großen Gelände in einem parkähnlichem Garten. Es weist neben Gästezimmern sieben Wohnungen auf. Weiterhin den großen ehemaligen Sitzungssaal des Amtsgerichtes, in dem Bellmer sein Atelier einrichtet, es aber insbesondere auch für öffentliche Veranstaltungen jeder kulturellen Art und auch für kreative Tätigkeiten der Hausbewohner zur Verfügung stellt.

Was die Wohnungen angeht, wünschen sich die Initiatoren ein Haus, das kreativ interessierte, bedrängte Menschen aufnimmt, um ihnen - und besonders ihren Kindern - die Möglichkeit zu geben, auf diesem  Wege etwa durch den aktiven Kontakt mit der Kunst neuen Lebensmut zu geben. Die Wohnungen sind inzwischen vergeben. Für 13 (!) Kinder ist so bereits eine im wahrsten Sinne des Wortes malerische Heimstatt gefunden worden.

Überhaupt scheint das Projekt, das ganz auf öffentliche Zuwendungen verzichtet, unter einem guten Stern zu stehen. Auch der kulturelle Bereich erweitert sich von Tag zu Tag.

Die allgemeinen, kulturellen Aktivitäten sollen - kostenfrei - möglichst alle kreativen Bereiche abdecken. Bildende Kunst, Fotografie, Autorenseminare, Konzerte, usw. usw bis hin zu einem Internetstudio. Ein sich selbst speisendes Kulturzentrum möglichst ohne Bürokratie und voller Initiative. Ideen und Mitmachmenschen sind immer willkommen.

Im klimatisierten Keller wird der Fotograf Axel Triestram das fotografische Lebenswerk seines Vaters (Kleinstadt nach dem Krieg) pflegen. Etwa 800 Leinwände aus 65 Jahren eigener Malerei wird Bellmer dort archivieren. Ebenso wie eine Büchersammlung, die natürlich auch seine Bucherscheinungen, Bildbände, Romane und Drehbücher, umfasst.


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Premiere. Weil neben spannenden Schicksalen Bilder eine Hauptrolle spielen, vereint dieses Projekt einen spannenden 500-Seiten-Roman mit einem eigenständigen voluminösen Bildband. So etwas gab es noch nie. So haben etwa die spektakulären Fototermine mit dem renommierten Fotografen Axel Triestram in luftigen Höhen bei der weltberühmten backsteingotischen Kathedrale von Bad Doberan  bereits stattgefunden.

Das Manuskript des Romans hat die 300-Seiten- Marke erreicht. Hier ein pitch:

Kurzzusammenfassung
1980
In Holzminden leben sechs Studenten/innen der technischen Bauschule in einer WG zusammen. Ihr Haus ist wegen seiner Nazi-Vergangenheit als das „Henkerhaus“ verschrien. Unter ihnen im Erdgeschoss hat der geheimnisvolle Maler ELMAR SATTLER, den sie den „Guru“ nennen, sein Atelier.  
Er ist ihr Vertrauter, kennt das Gespinst ihrer Leidenschaften, ihrer geheimen Liebschaften, ihrer Intrigen und auch ihre Betrügereien.
Er ist es auch, der den Studenten vorschlägt, ihre Bachelorarbeit über die spezielle Geschichte dieses Hauses zu schreiben, es zu erkunden und zu vermessen, um Möglichkeiten zu finden, es durch Umgestaltung zu „rehabilitieren“.
Die bauliche Bestandsaufnahme des Gebäudes gestaltet sich schwierig, wenn nicht gar mysteriös. Sie haben mehr und mehr das Gefühl, beobachtet zu werden.
Mithilfe eines skurrilen Zeitzeugen stoßen sie schließlich im Keller auf einen verborgenen Raum, der randvoll mit Archivmaterial, insbesondere Plänen, gefüllt ist. Fünf Kisten enthalten Goldbarren.
Sie veranstalten eine Art Siegesfeier im Atelier, die im Chaos endet.  Im Freudenrausch schenkt Sattler jedem eines seiner Bilder und nimmt ihnen das Versprechen ab, es immer zu behalten.
Am nächsten Morgen finden sie ihren Mitbewohner MATZE KIENBAUM, dem sie als vermeintlich Verlässlichsten den Schlüssel zum Keller anvertraut hatten, tot auf. Der Schlüssel ist weg. Die Akten sind weg, das Gold auch.
Auch Sattler ist verschwunden. Die Bilder sind noch da.
Die Obduktion des Toten ergibt nichts Ungewöhnliches. Herzversagen, aber niemand glaubt wirklich an einen natürlichen Tod. Misstrauen macht sich breit. Die WG fliegt auseinander. In den nächsten dreißig Jahren sieht man sich nicht wieder.
Nach dreißig Jahren erhalten die ehemaligen Studenten ein Schreiben eines Notars aus Bad Doberan. Sattler ist verstorben. Es hat sich herausgestellt, dass er ein Agent der DDR gewesen war auf der Jagd nach alten Militärakten der Nazis. Das erklärt Vieles, aber nicht alles. Er hat sie als Erben seines beträchtlichen Vermögens eingesetzt. Voraussetzung ist, dass sie alle nach Doberan kommen und ihre Bilder mitbringen. Was ist mit dem Schatz, den sie gefunden hatten.
Die vergangenen dreißig Jahre haben ihre unterschiedlichen Spuren im Leben der fünf ehemaligen Wohngenossen hinterlassen. Wirtschaftliche Erfolge oder drohende Not, Liebesglück, Scheidungen, Kinder, Enkelkinder oder Einsamkeit. Die Zweifel, die Liebe, die Ängste, in denen sie feststecken, all das hat sie verändert, unterschiedlich, zum Guten, zum Schlechten oder sogar zum Bösen. Das Schreiben schlägt in ihr Leben ein wie Sprengkörper und löst lange vergessene Emotionen aus. Das Schicksal will es, dass es die Adressaten in Situationen erwischt, in denen sich gerade die Dinge ihres Lebens neu entscheiden, im Guten wie zum Schlechten. So wirkt der Ruf nach Bad Doberan für manche wie eine Befreiung, für andere wie die Rettung aus scheinbar aussichtsloser Lage, oder für den einen oder anderen wie die Erfüllung eines längst vergessen geglaubten Versprechens.
Oder ist alles eine raffinierte Falle, zieht etwa ein Rächer seine Fäden, um Schuldige für den Tod Matze Kienbaums sühnen zu lassen?
Trotz aller Zweifel und Ängste suchen schließlich auch die Zögernden, von Neugier oder von ihrem Gewissen getrieben, nach ihren Bildern, die sich Werweißwo versteckt haben, und machen sich mit ihnen auf den Weg zum großen show down in der kleinen Stadt mit dem weltberühmten Münster, in dem jemand bereits die Ordnung festgelegt hat, in der die Bilder hängen sollen, damit sie ihr Geheimnis, ihrer aller Geheimnisse, ans Licht zu bringen können. Und die Antworten auf die Fragen, wer von ihnen Matze ermordet hat, und was aus dem Schatz geworden ist...



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Der neue 500-Seiten-Roman AUFGESCHEUCHT ist fertig und liegt nun dem renommierten Grisham-Lektor Dr. Jochen Stremmel, Köln, zur Bearbeitung vor.

Hier ein Pitch:

Vom Leben ungerecht behandelt, haben sich eine Frau und zwei Männer in eine luxuriöse verlassene Villa zurückgezogen, um ungerechte Schicksalsschläge zu vergessen. Jeder für sich, pflegen sie ihre kleinen, immer kindlicher werdenden Schutz-Rituale bis eines Tages Olga, eine flüchtige flippige Zwangsprostituierte,  verletzt und blutend Zuflucht in ihrer Idylle sucht. Während draußen die Clangangster nach der jungen Frau suchen, müssen die vor dem Leben Geflüchteten plötzlich wieder Verantwortung übernehmen. Sie nehmen Olga als Küchenmädchen bei sich auf.  Die optimistische, intelligente, vom Leben in der Halbwelt gedrillte Olga ist eine junge Frau ohne Tabus, die mit allen auch dubiosen, auch illegalen Tricks des Lebens vertraut ist. Und sie ist neugierig. Die Lebenslügen ihrer traumatisierten Lebensretter locken sie unwiderstehlich an, und als sie sogar einen riskanten Einbruch vorschlägt, ist bald nichts mehr, wie es war.
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Zur Leipziger Buchmesse ist Band 3 der ELISE-Trilogie erschienen.
ELISE UND DIE SUMME DER TAGE
gebunden, 450 Seiten.

VERHANDLUNGEN ZUR VERFILMUNG
Es gibt aktuelle Gespräche über eine TV -Verfilmung. Mindestens 3 Filme à 90 min oder eine ganze Serie sind nach Meinung der Fachleute nötig, um die gewaltige Stoffmenge zu bewältigen. Drehorte wären Holzminden, Frankreich, Braunschweig und Berlin.
Zwei Drehbücher sind bereits fertig.

Lesungen: siehe unten

Band 3 spielt in Holzminden und in Italien. Während sich Elise in Holzminden gegenüber Altnazis und den Schwierigkeiten der Nachkriegszeit behaupten muss, verschlägt es Elises Sohn Conrad als Soldat nach Italien, wo er zwischen die Fronten einer marodierenden SS-Division und der Partisanengruppe stella rossa gerät.

Die Roman-Handlung, die 1945/46 spielt, hat zwei miteinander verwobene Erzählstränge, die sich am Ende In Holzminden treffen.
- Elise in Holzminden
- Ihr Sohn Conrad in den Abruzzen/Italien

  


1945 Holzminden
In den Wirren der letzten Kriegstage befreit Elise unter Einsatz ihres Lebens ihren Mann August aus den Fängen eifernder Hitlerjungen, die immer noch auf den Endsieg hoffen.
   Auf der Rückfahrt beobachten sie im Wald einen Militär-Lastwagen, der, beladen mit eisenbeschlagenen Kisten, im Dickicht des Waldes verschwindet.
   Alte SS-Kameradschaften, die den Lastwagen und den geheimnisvollen Kisten suchen, argwöhnen, dass Elise das Versteck des Lastwagens kennt und bedrängen sie brutal.
   Die amerikanische Philosophiestudentin JULIA RIKERS (21) bezieht eine kleine Wohnung in Elises Haus. Die junge Jüdin sucht die Spuren ihrer verschwundenen Tante, die die Ausreise nicht mehr geschafft hatte. Elise hilft ihr bei der Suche. Sie finden heraus, dass es Julias in England beim Geheimdienst arbeitende Mutter gewesen war, die entgegen aller Beteuerungen die Tante in Deutschland gehalten und für Spionagedienste missbraucht hatte. Julia begreift langsam, dass das Böse nicht an Schlagbäumen endet oder anfängt, sondern sich überall, auch in die eigene Familie schleichen kann.
   Die beiden Frauen heften sich auf die letzte Spur der Tante, die in das tiefe Waldgebiet des Sollings führt, des Gebietes, in dem auch der Lastwagen verschwunden ist.
   Sie treffen auf einen geheimnisvollen Mann, einen vermeintlichen Köhler, der mehr weiß, als er vorgibt.
Ausgerechnet in ihn verliebt sich Julia.
Und plötzlich sitzen Elise wieder die SS-Leute im Nacken, denn niemand nimmt ihr ab, nicht zu wissen, wo sich der verschwundene Lastwagen befindet.
Die Lage erscheint aussichtlos. Nun kommt alles darauf an, dass Elises Sohn Conrad es noch rechtzeitig nach Holzminden schafft. Denn nur er kann sie aus ihrer misslichen Lage befreien...
   Dies alles spielt in den turbulenten Nachkriegsmonaten. Anbohren von Alkoholtanks, Schwarzschlachten, Schwarzbrennen, Ährenlesen, Ausgangssperren, englischen Besatzer, Schwarzmarkt, Lucky Strikes, Ostflüchtlinge, Bacchanale, Denunziationen, Rachefeldzüge und die ungeheure Erleichterung, noch einmal davongekommen zu sein. Und die „Eroberung“ einer schwer bewachten Holzverzuckerungsfabrik, in der riesige Stahltanks voller Alkohol auf „Befreiung“ warten.
  
  

1945 Italien
Conrad, Elises Sohn, gerät als junger Leutnant in den Abruzzen zwischen die Fronten brutaler SS-Einheiten und der sie bekämpfenden Partisanen der STELLA ROSSA.
   Er rettet eine junge Mutter, ANNA TONELLI (24) und ihre zwei Töchter aus den Massakern von Marzabotto. Der bösartige und sadistische SS-Hauptsturmführer ERNST WINKLER (32), der für die Massaker der SS verantwortlich ist, stellt Conrad vor das Erschießungskommando. In letzter Sekunde, als amerikanische Bomber den Ort angreifen, kann Conrad in die Abruzzen fliehen. Verletzt und verwundet, vorbei an zerstörten Dörfern und brennenden Leichenbergen findet er schließlich auf einem verborgenen Weingut, VILLA DE VIGNANO, die von der „Baronin“, einer  herrischen Partisanin, geleitet wird, Zuflucht.
   Er ist nicht der einzige Flüchtling. Da ist noch der Schäfer TOMMASO (40) Schäfer, ein ehemaliger Ingenieur, oder der Bildhauer GIANOZZO MANETTI (50), ein abtrünniger Priester. Alle verbergen sie persönliche Geheimnisse, die der jungen Notgemeinschaft gefährlich werden können. Ebenso wie die Kirchenrestauratorin SOPHIA (25), von der niemand weiß, woher sie kommt.
   Nachdem Frieden einkehrt, und kein äußerer Feind sie zum Zusammenhalt zwingt, brechen alte Wunden auf und alte Rechnungen werden beglichen. Conrads Liebe zu der widerspenstigen Baronin muss sich bewähren.
Kaum genesen, macht sich auf den Heimweg durch die Alpen, um seiner Mutter, die in Schwierigkeiten geraten ist, zu helfen. Ausgerechnet jetzt trifft er auf Winkler, den Mann, der für die Massaker von Marzabotto verantwortlich ist. Soll Conrad die Toten des Massakers rächen oder noch einmal fliehen und seiner Mutter zur Hilfe eilen?
   Die Sache scheint verloren, als Winkler Conrad in einer brennenden Berghütte einschließt.
  
      

Folgende Lesungen sind in 2018 bisher vorgesehen:

Holzminden, Michaelisgemeindesaal   14.2., 14.00 Uhr, DER GROSSE ALKOHOLRAUB
Beverungen, Buchhandlg LESBAR        8.3.  19.00 Uhr
Leipzig , Buchmesse                         24.3.
Holzminden,                                    April
Paderborn/Wewelsburg                     26.4.
Höxter, LitHöxter2, VHS HX               27.4.  18.00 Uhr
  
  







  




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ELISE und ihre Schwäche für den aufrechten Gang
Romantrilogie.
Band 1 zur Leipziger Buchmesse erschienen. ISBN 978-3-95954-008-7, gebunden 445 Seiten.
Band 2, gerade aus dem Lektorat zurück, wird Januar 2017 erscheinen
Band 3, gerade fertiggeschrieben, wird November 2017 erscheinen.

Ein Monument von einem Roman.

ELISE, ein großer zeitgeschichtlicher Roman über eine tapfere Frau und ihre Familie in der Zeit von 1913-1935. Ein besonderer, abseits der üblichen Klischees von Großmütterromanen sorgfältig recherchiertes Werk von ausstrahlender Menschlichkeit
Eine Frau in dem lebenslangen Bemühen, anständig und aufrecht durchs Leben zu gehen, - und die Hindernisse, die ihr das Schicksal in den Weg packt, bis sie schließlich vor dem Kampf ihres Lebens steht. Nun geht es um alles oder nichts.

Sehr spannend, sehr menschlich, nachdenklich.

Und das große Thema: Was ist und bleibt richtig (gerecht) in sich überschlagenden Zeiten


"Wolfgang Bellmers Roman ist die Geschichte (s)einer Familie und zugleich ein sehr persönliches Zeitdokument über eine aufrechte Frau, die für ihre Familie gegen dunkle Mächte kämpft, einer Heldin, einer Stehauffrau am Abgrund. Alles, was schiefgeht in Elises Leben, stärkt nur ihre Entschlossenheit, die Welt zu lieben, wie sie ist."

"Eine kraftvolle Bestätigung, dass Geschichten überleben und ihr Publikum finden können."
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"Bellmer kämpft um das Glück von Elise, seiner Hauptfigur, und beschreibt auf eine fast zärtliche Weise, wie sie unverdrossen versucht,  ihrem Leben in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Zeit einen Sinn zu geben.
Wenn sie glaubt, ein Unrecht erkannt zu haben, setzt sie alles ein, um es zu korrigieren. Unrecht ist immer Unrecht, ohne Rücksicht auf den Zeitgeist."

Andere Stimmen:

"Wolfgang Bellmer vermischt bei Elise auf wunderbare Weise historische Fakten aus dem Leben seiner Mutter mit erzählerischer Fiktion und macht daraus ein Buch von ganz besonderer Art. Man ist mitten im Geschehen und ist gefangen von der facettenreichen Erzählung."
Klaus Dörries
  
"'Die Geschichte von Elise wird farbenprächtig erzählt. Sie hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt. Die Charaktere sind toll gezeichnet und durch Wolfgang Bellmers leichten Schreibstil erzählt er packend und erzeugt beim Lesen tiefe Gefühle wie Rührung, Traurigkeit und Glücks ohne kitschig zu sein."
Irene Koch, Langenhagen

"Ein großartiger Auftakt der Elise-Triologie. Der sehr gut beschriebene, vorstellbare Charakter der Elise, ein zeitgerechter, flüssiger, lesbarer Stil und eine Handlung, die einerseits spannend, aber auch romantische Szenen beinhaltet, haben mich bestens unterhalten. Absolut zu empfehlen!"
Julia Främke, Lüneburg

„Das ist eine grandiose, fesselnde Geschichte, die man atemlos weglesen kann.“
Katarina Dojlidko, Hamburg

„Ich finde das Buch einfach wunderbar. Ich kann es kaum abwarten wie die Geschichte weitergeht und freue mich sehr auf den nächsten Teil.“
Helga Wilberg, Holzminden




    




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   Die Geschichte beschreibt einen Teil des dramatischen Lebensweges der couragierten ELISE RENNEFELD in der Zeit vom ersten bis zum zweiten Weltkrieg.
   In dieser Zeitspanne ändern sich die Lebensumstände mehrere Male grundlegend: Kaiserzeit, Weltkrieg, Rezession, Euphorie, Faschismus, wieder Krieg, neuer Anfang. Die Gründung einer Hochschule und zweier großer Unternehmen.
   Das Leben der Elise Rennefeld beginnt im reichen großbürgerlichen Elternhaus und führt über junge Liebe und Verrat zu Kampf und Neuanfang, Einsicht und Glück. Elise ist eine Frau, die das Mäntelchen nicht nach dem Wind hängt. Das verzogene Nesthäkchen lernt gegen übermächtige Kräfte zu kämpfen, immer auf der Suche nach Loyalität und besonders nach der großen Liebe. Dieser jagt sie lange nach, bis sie im Wirbel der Ereignisse erkennt, dass die Erfüllung viel näher ist, als sie jemals dachte.


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Noch im Januar 2014 erscheint das neue Buch: DAS PYRMONT-KOMPLOTT
Ein Thriller-
oder doch eine Romanze?

372 Seiten, PRO-BUSINESS-VERLAG, ISBN-Nr.: 978-3-86386-621-1, 14,90 Euro
eBook, ISBN 978-3-86460-098-2 (in Kürze)

Jakob Böhmer ist der Bruder Leichtfuß der hippen Berliner Szene. Alles läuft bestens für den sympathischen Immobilienkaufmann, bis er sich mit einer kriminallen Motorradgang anlegt, die eines seiner Häuser belagert.
Auf der Flucht vor den Gangstern landet Böhmer in der Provinz, im beschaulichen Bad Pyrmont, und ausgerechnet bei seinem verhassten Onkel, dem berühmten Maler Oskar Matuschka, der sich in Jakobs Jugend an ihm vergangen hat. Als Jakob ihn öffentlich zur Rede stellt, hatt er alle Sympathien auf seiner Seite.
Fatal nur, dass der Onkel am nächsten Tag erschlagen wird, und Jakob ein sattes Motiv, jede Gelegenheit und kein Alibi hat. Langsam wird ihm klar, dass er unversehens in ein mörderisches Komplott um milliardenschwere Nazi-Raubkunst geraten ist.
Er sitzt in der Falle.
Während die Berliner Gangster ins idyllische Kurbad einrücken, hält die handfeste Kommissarin Sophie Becker den selbstverliebten Großstadtcowboy an der kurzen Leine - erst recht, als sie auf seine dubiose Vergangenheit als Börsenyuppie stößt.
Und dann ist da noch Liebesgott Amor, der seine Pfeile in ziemlich unpassenden Momenten abschießt...


Einen Auszug finden Sie unter AKTUELLER TEXT.


Unter FARBE wird von einer Siedlung im sächsischen Oppach berichtet, die sich mit Hilfe der Kunst, auch mit Bellmers Hinterglasbildern, selbst wachküsst...  


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DIE SIEDLUNG, DIE SICH SELBST WACHKÜSST

Auch mit Hilfe der Kunst, insbesondere mit Bellmers großen Wandbildern als äußeres Zeichen, erfindet sich sich die sog. SO-Siedlung im sächsischen Oppach neu.

Oppach ist eine sächsische Gemeinde 13 Kilometer südlich von Bautzen und hat ca. 3000 Einwohner. Sie liegt im landschaftlich außerordentlich reizvollen Oberlausitzer Bergland an der B 96. Die Tschechei und Polen sind nahebei.
Die saubere gepflegte Gegend erinnert ebenso an das würtembergische „Ländle“ wie die Einwohner, die gemeinhin die Würtemberger des Ostens genannt werden. Oppach ist von der Abwanderung nach der Wende nur moderat betroffen gewesen (7%).
Oppach hat neben dem traditionellem Gewerbe neu aufgebautes mittelständisches Gewerbe, so den OPPACHER BRUNNEN (70 Beschäftigte) und die nach hier in neuerbaute Gebäude gezogene, international tätige High-tech-Firma ATN HÖLZEL GmbH (100).
Einkaufsmöglichkeiten (u.a. Edeka), Kindergarten, Schulen, Ärzte, Apotheke, Bankfilialen sind in der Ortsmitte.

Die Siedlung.
Die ebenfalls in der Ortsmitte liegende und das Ortsbild prägende SO-Siedlung wurde 1940/41 als Arbeitersiedlung für ein damals ausgesiedeltes Siemenswerk gebaut, ehemals sog. Reichsheimstätten.  
Die SO-Siedlung liegt auf einer Fläche von 12.000 qm. Sie besteht aus neun in gelblichen Tönen frisch gestrichenen verschieden langen zweistöckigen Reihenhaus-Gebäuden. Insgesamt gibt es 35 Eingänge/Treppenhäuser. Die äußeren sechs Gebäude umschließen ein von Rasenflächen  und Siedlungsstraßen durchzogenes Quadrat, in dessen Mitte  drei weitere Gebäude gruppiert sind. Die hohen Dächer sind mit Schiefer belegt. Alle Häuser sind unterkellert. Geheizt wird jeweils zentral mit Erdgas.

Insgesamt gibt es 80 Wohnungen.

Die Bewohner sind freundlich, überwiegend älteren Jahrgangs, was sich langsam in Richtung Verjüngung ändert. Die Bewohner sind in der Vergangenheit von Vorinvestoren ausgenutzt und enttäuscht worden. Der neue Eigentümer hat verlorenes Vertrauen zurück gewonnen. Er will die Siedlung mit einem komplexen Programm „wachküssen“. Mit Mitmach-Projekten fordert er die Bewohner zu einem aufgeschlossenen aktiven Miteinander auf; mit dem ehrgeizigen Ziel, die Siedlung bundesweit zu einem führenden Beispiel für ein freundliches, den Gedanken der Zeit und der Kultur aufgeschlossenes Gemeinwesen zu machen.



Eine Siedlung KÜSST SICH WACH
PHILOSOPHIE DER SO-SIEDLUNG IN OPPACH



Selbstbestimmung – Selbstplanung – Selbstgestaltung – Gemeinschaftsaktionen – Zufrieden leben

Unter der Leitung von Wolfgang Bellmer soll die SO-Siedlung in Oppach bundesweit ein führendes Beispiel für ein gutes aktives Zusammenleben werden.

Bellmer:"Man kann das Leben vor dem Fernseher an sich vorbeiziehen lassen und langsam verwelken. Besser ist es jedoch, am Leben und seinen Gedanken aktiv teilzuhaben und sich einzubringen. Dann wird das Leben bunt. Wir streben eine Siedlung an, in der sich Alt und Jung möglichst aktiv für ein freundliches, die Nachbarn respektierendem Miteinander einsetzen, das die Gedanken der Zeit aufgeschlossen und positiv spiegelt."

Die Bewohner sollen die hierfür geeigneten Maßnahmen und Aktionen diskutieren und sie in möglichst großer Eigeninitiative Schritt für Schritt mit finanzieller Hilfe des Vermieters selbst verwirklichen.
"Wir glauben daran, dass jeder Bewohner eigene Stärken und Vorlieben hat, die er einbringen kann – und soll", fährt Bellmer fort, "es mag einige geben, die sich nicht trauen, oder die glauben, sich vielleicht lächerlich zu machen. Aber Angst haben gilt nicht. Jeder Mensch hat seine Berechtigung, möglichst glücklich zu leben, aber oftmals muss man etwas dafür tun."

Gemeinsame Aktionen und Projekte bringen die Menschen zusammen.

Ein Buch über die Siedlung (Geschichte, Schicksale, Leben in der Siedlung) wird unter Mithilfe der Bewohner erscheinen. Im April 2014 wird Axel Triestram, ein renommierter Fotograf, für eine Woche in der Siedlung arbeiten.

Der bekannte österreichische Regisseur und Filmemacher BERNHARD SALLMANN ("Träume der Lausitz") wird die Entwicklung der Siedlung filmisch begleiten, bis schließlich ein großer Doku-Film entstanden ist.

Eine ganze Reihe von Projekten sind geplant, die sämtlich von Bellmer koordiniert werden.


Unter anderem in der Diskussion: Ein gemeinsames, in wechselnder Besetzung geführtes Bistro/Cafe als Treffpunkt (Sky Fernsehen mit Bundes- und Championsliga, Yoga-Gruppe, Poststelle, Gästezimmer, Internet, Handarbeiten, Vorträge, Feiern, Lottogemeinschaft, Schwarzes Brett, Pinnwand, Siedlungsbüro, Marmeladenkochen, ausliegende Zeitungen, Gymnastikgruppe, Vorträge, Kochen/Rezepte, Beratung in finanziellen Fragen, Selbsthilfegruppen, Seniorennachmittage, Schriftstellerwohnung, Kindertheater, Grünkonzept, Beleuchtungskonzept, Blumenkästen, gemeinsame Gemüsebeete, Sauna, Mitteilungsblatt, Atelier, Tischtennisplatte, Brunnen, eigene home-page, eigener Blog, Workshops usw, usw…

"Daran sieht man", erklärt Bellmer, "es gibt immer für jeden etwas zu tun, wir müssen es uns nur zutrauen."

Spätestens im März 2014 werden die Bewohner der Siedlung die Aktionen in einer Mieterversammlung festlegen.



DIE BILDER

Bellmers Glasbilder sind oft großflächig, abstrakt und von großer harmonischer Farbigkeit. Diese Art zu malen ist eine Spezialität Bellmers; eine Kunst, die an die Leuchtkraft mittelalterlicher Kirchenfenster erinnert und weltweit nur von wenigen Künstlern beherrscht wird.
Bei dieser Technik werden nur die Rückseiten der der jeweils etwa zweieinhalb Quadratmeter großen Glasplatten bemalt. Die Farben strahlen durch die fast ein Zentimeter dicken Platten hindurch und verstärken sich - farbigen Kirchenfenstern nicht unähnlich - auf dem Weg durch das schimmernde Acryl gegenseitig. Die Farben selbst sind in mehren lasierenden Lagen aufgetragen, sodass sie sich gegenseitig Tiefe und Strahlkraft geben. Dies wiederum versetzt sie in die Lage, gegen die Übermacht der natürlichen Pflanzenfarben zu bestehen und mit ihnen zusammen eine neu positive Energie zu erzeugen. Eine künstlerische Metamorphose der besonderen Art.


Bellmers bemalte Acrylplatten entwickeln ihre positiven Wirkungen nicht nur in der Natur, sondern auch an funktionaleren Orten wie Hausfassaden, Durchgängen oder Treppenhäusern. Die Platten lassen sich in kurzer Zeit auch auf großen Wänden fixieren. Es ist hilfreich, dass sich die bemalten Flächen wandseitig hinter dem Glas befinden, also vor Vandalen geschützt sind. In diesem Zusammenhang hat sich gezeigt, dass die Platten auch auf Hausfronten von Sprayern respektiert werden. Noch nie hat es Beschädigungen gegeben.
" Bellmers Bilder geben den Häusern eine Seele", sagt die Berliner Immobilienverwalterin Anke Bellmer zufrieden, "und die Mieter honorieren das."
In Berlin sind bisher fünf Miethausprojekte in Berlin verwirklicht worden (Rathenaustr. 4 und 6, Zionskirchstr. 16, Olbersstr.18 und Tuchollaplatz 4-6, Schererstr. 6).

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©2005 Wolfgang Bellmer